LÜGDE – erster Missbrauchsverdacht ist VERJÄHRT !!! #KeineTatohneKonsequenz


Erster Lügder Missbrauchsverdachtsfall ist
VERJÄHRT!!!

Verfahren gegen Tatverdächtigen eingestellt!!!
Quelle: Presseportal (Polizei Bielefeld)

Gegen Michaela V.s Vater wird nicht mehr ermittelt.
„Dass mein Vater nun einfach so davonkommt, ist unfassbar“
sagt die in Lügde lebende 39-Jährige
Quelle: Deister- und Weserzeitung 2019

Mir fehlen gerade die Worte dafür. Ich kann mich nur wiederholen:

…Zahlreiche weitere verjährte Taten werden in den nächsten Jahrzehnten bekannt werden und nicht mehr verhandelt werden können!
…diese Straftaten beeinflussen Lebensabschnitte oder prägen den ganzen Lebensweg der Opfer. Für einige Opfer entfalten sie über Jahrzehnte sogar vernichtende Wirkung! Und die Täter bleiben ungestraft!?…

s. hierzu meine vorangegangenen Blogeinträge:

Brauchtum bleibt Brauchtum und Missbrauch bleibt Missbrauch – Ostern in #Lügde #KeineTatohneKonsequenz

Wahrheit oder Pflicht? … oder doch Lüg(d)e? Frau @KatarinaBarley? #KeineTatOhneKonsequenz

Bitte unterzeichnet und verbreitet meine Petition:
change.org/missbrauch

Weg mit der Verjährungsfrist! #KeineTatohneKonsequenz

Weitere Unterstützungsmöglichkeiten:
tour41.net/downloads

DANKE!

Euer Markus mit Picasso und
dem Tour41-Team

Brauchtum bleibt Brauchtum und Missbrauch bleibt Missbrauch – Ostern in #Lügde #KeineTatohneKonsequenz

Liebe Unterstützer*innen; der WDR und Markus Diegmann => Ostern in Lügde – Event trotz Missbrauchsskandal!

Liebe Menschen aus Lügde und Elbrinxen, ich war 3 Tage bei euch „Tour41 zu Gast in Lügde“. In Lügde rasten auch in diesem Jahr wieder riesige Flammenräder einen Hang hinunter. Dem Missbrauchsskandal, der die kleine Stadt erschüttert, wollte man so auch etwas entgegensetzen.

Warum habt ihr das (Oster)Rad nicht umgedreht? „Lügde gemeinsam gegen Missbrauch! Lasst uns endlich drüber reden! Das darf so nicht sein!“ Stattdessen KEIN starkes Signal aus Lügde wrd. des Osterräderlaufs: keine symbolische Handlung, keine Rede, keine Schweigeminute: Brauchtum bleibt eben Brauchtum und Missbrauch bleibt eben Missbrauch!

Versteht mich nicht falsch. Ich klage niemanden von euch an! Darum geht es mir nicht! Ich führte vor Ort viele gute, wichtige und teils hochemotionale Gespräche. Ihr seid im Zwiespalt. Zitat von Bürgermeister Heinz Reker: „…wir sind ja keine Täter, wir sind ja nur Tatort…“

ABER wir MÜSSEN das Thema gesellschaftsfähig machen – auch oder sogar gerade an Ostern und Weihnachten usw. findet sexuelle Gewalt, Missbrauch und Misshandlung statt! Es geht mir um die vergewaltigten Kinder sowie die vom Missbrauch in der Kindheit betroffenen Erwachsenen und gerade auch die, bei denen die Taten bereits verjährt sind. Irgendwann steht ein*e Bertroffene*r vor euch und fragt: „…was habt IHR damals für Zeichen gegen Missbrauch gesetzt? Was genau habt IHR gegen Missbrauch und Vertuschung getan?…“ JEDER kennt Betroffene! Pro Klasse gibt es 1-3 Schüler/innen, die von sexuellem Missbrauch betroffen sind. D.h. auch unter 30 Erwachsenen gibt es 1-3 Betroffene. Somit kennt JEDER auch 10-30 Erwachsene, die sexuell missbraucht wurden. Dadurch sind wir alle betroffen – überall!

Ich frage mich: Wie lange sind die Täter schon aktiv (in Lügde oder auch zuvor schon woanders)?
Zahlreiche weitere Taten werden in den nächsten Jahrzehnten bekannt werden und nicht mehr verhandelt werden können, weil sie verjährt sind! Dabei denke ich auch mit großem Schrecken an all die Männer und Frauen, die auf den sichergestellten, teils verschwundenen Datenträgern zu sehen sind!
Alle diese Straftaten beeinflussen Lebensabschnitte oder prägen den ganzen Lebensweg der Opfer. Für einige Opfer entfalten sie über Jahrzehnte sogar vernichtende Wirkung! Und die Täter bleiben ungestraft!?

Helft uns bitte das zu ändern! JEDE einzelne Tat muss strafrechtlich verfolgt werden können, bis an das Lebensende der Täter! Weg mit der Verjährungsfrist! 

Bitte unterschreibt und teilt diese Petition weiterhin in den sozialen Netzwerken:

Jetzt auf Facebook teilen!

Jetzt auf Twitter teilen!

Jetzt Unterschriften auf Papier sammeln!

DANKE!!!

Euer Markus mit Picasso
und dem Tour41-Team

Macht den Betroffenen! Macht Täter machtlos! #KeineTatohneKonsequenz #Geschichtendiezählen

Zum Petitionsupdate

Liebe Kommission, lieber Gesetzgeber (Frau Barley sitzt ja leider schon längst im Zug Richtung EU),

zur Verjährungsfrist im bedeutenden Bilanzbericht der Komission ist lediglich ein „Exkurs“ (s. unten zitiert) zu finden. Dazu folgendes:

Wir Betroffenen wollen selber bestimmen, wann und ob wir eine Strafanzeige stellen möchten und können! Unsere Gesellschaft kann nicht länger abwarten, ob sich die derzeit gültige Rechtslage bewährt! Bis die heute vergewaltigten Kinder sprechen können vergehen Jahrzehnte! Warum ist die Abschaffung der Verjährungsfrist für euch eine so schwierige Angelegenheit? Das bestehende Gesetz ist viel zu kompliziert! Die Änderungen in 2015 sind NICHT begrüßenswert! Das war und ist kein Erfolg! Die Fristen sind NICHT verlängert worden! Lediglich ein Ruhen der Verjährung wurde eingeführt! Die Frist an sich bestimmt immer noch der Staatsanwalt (der oft gar keine Ahnung von Missbrauch hat!). Wie soll der denn im Vorfeld aller Ermittlungen die „schwere der Tat“ feststellen? (davon hängt immerhin die Verjährungsfrist ab!)

Bei sexuellem Missbrauch von Kindern mit Todesfolge (§ 176b StGB) gibt es gar keine Ruhefrist! Weil der § 78b auf Vollendung des 30. Lebensjahres abstellt! Wie kann ein totes Kind das 30. Lebensjahr erreichen?

Immer und immer wieder ist im Strafgesetzbuch von „minderschweren Fällen“ die Rede und das sogar im Kontext „Taten in Verbindung mit einem Eindringen in den Körper“ und schlimmeres! Das sind die Hintertürchen! NEIN, es darf keine Hintertürchen geben! Keine  Vertuschung, keine Verleumdung, keine Bagatellisierung!

Ganz einfache Regelung, wie auch bei Mord:
Keine Verjährungsfristen bei Kindesmissbrauch!

Seid so lieb und helft mir:

Unterschreibt und teilt meine Petition

Sammelt auf Papier Unterschriften

Teilt via Twitter

Dankeschön mit besten Grüßen

Euer Markus mit Picasso
und Tour41-Team

 

Mehr Infos / Hintergrund / Links:

Betroffenenrechte stärken, bestehende Machtverhältnisse umkehren und die Deutungshoheit den Betroffenen in die Hand gegeben. Wünschenswert! Das ist ein harter, steiniger Weg und ein hoher Berg, den es noch zu erklimmen gilt. Aber die ersten Schritte sind gemacht – das zählt!

#Geschichtendiezählen #KeineTatohneKonsequenz Macht den Betroffenen! Macht Täter machtlos!

Derzeit 1700 von sexuellem Kindesmissbrauch Betroffene (mich inbegriffen) haben sich bei der Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs gemeldet und insbesondere zu dem Bericht beigetragen, der am Mittwoch veröffentlicht wurde: Bilanzbericht der ersten Laufzeit.

Im Band 2 sind viele und vielfältige Stimmen von Betroffenen zu lesen: deren Erlebnisse, Folgen, Strukturen sowie die Auswirkungen auf ihr gesamtes Leben.

Durchaus ein sehr gutes Gesamtwerk und eine gute Arbeit aller Beteiligten. Aber es ist erstmal nur Papier! Der UBSKM (Unabhängige Beauftragte sexuellen Kindesmissbrauchs Johannes-Wilhelm Rörig) und insbesondere der Betroffenenrat müssen mehr Macht bekommen. Sie dürfen nicht nur Bittsteller sein, die man nach Lust und Laune verprellen kann, sondern sie müssen Handlungskompetenz erlangen.

Davon abgesehen muss der Betroffenenrat (arbeitet ehrenamtlich; haben alle selbst sexualisierte Gewalt in den unterschiedlichsten Kontexten erlebt) für seine Arbeit bezahlt werden. Als politisches Gremium haben Sie einen sehr hohen Stellenwert! Macht das mit Bezahlung deutlich!

Aber nun zu meiner Sache!
Meine oben genannten Äußerungen beziehen sich auf Band 1 des Bilanzberichtes.
Zur Verjährungsfrist auf Seite 225/226 ist lediglich eine „Exkurs“ zu finden; hier heißt es:

„Einer Vielzahl Betroffener, die sich bei der Kom­mission gemeldet haben, ist die Abschaffung der Verjährungsfristen für die Straftatbe­stände des sexuellen Missbrauchs von Kin­dern und Jugendlichen ein sehr bedeutsames Anliegen. Viele Betroffene berichten in den Anhörungen und schriftlichen Berichten an­schaulich, dass sie im Kindesalter keine Spra­che für die erlebte sexuelle Gewalt gehabt hätten. Sie benötigten in der Regel viele Jahre, um zu realisieren, was ihnen widerfahren ist.

Die Kommission begrüßt es, dass der Gesetz­geber mittlerweile die Situation Betroffener von sexuellem Kindesmissbrauch im Rahmen des 49. Gesetzes zur Änderung des Strafge­setzbuches besser berücksichtigt hat. Nach der neuen Regelung ruht die Verjährung bis zur Vollendung des 30. Lebensjahrs. Das gilt für alle Taten, die bis zum Inkrafttreten des Gesetzes am 27. Januar 2015 noch nicht ver­jährt waren. Ob sich diese Regelung bewährt und dem Schutz des Rechtsguts der sexuellen  Selbstbestimmung gerecht werden kann, bleibt abzuwarten, sollte erforscht und von den Ver­antwortlichen im Blick behalten werden. Es ist weiterhin eine offene Diskussion über die Frage der Abschaffung der Verjährungsfristen für schwere, nachhaltig wirkende Rechtsguts­verletzungen durch juristische Lehre und Poli­tik wünschenswert.“

Wahrheit oder Pflicht? … oder doch Lüg(d)e? Frau @KatarinaBarley? #KeineTatOhneKonsequenz

 

Ich habe das schreckliche Gefühl die Apokalypse beginnt in #Lügde!
Für mindestens 31 Mädchen und Jungen im Alter von 4-13 Jahren ist ihr persönlicher Weltuntergang die bittere Wahrheit. Sie waren tausendfach sexueller Gewalt ausgeliefert. Diese Kinder wurden über mindestens 10 Jahre hinweg vergewaltigt, verraten und getäuscht. Die Welt wird für sie nie wieder wie vor den Gräueltaten sein. Ihre Kinderseelen sind tot! Diese Kleinkinder, Mädchen wie auch Jungen, erleben Ihre Kindheit nicht mehr als solche. Das „Leben(?)“ danach wird erbarmungslos sein und für die meisten zum täglichen Kampf mit zahlreichen Folgestörungen.
Die Konsequenzen für die zahlreichen Opfer-Kinder sind schlichtweg verheerend, sofern Sie das Martyrium überhaupt überleben!

Was ist mit den Konsequenzen für die Täter?
Wie verheerend sind die?

Schon jetzt beginnt die Rechtsverdrehungs-Industrie mit Ihrer Arbeit!
Aus der Asservatenkammer der Polizei sind 155 sichergestellten Datenträger spurlos verschwunden! Als wäre das nicht Skandal genug! Nun stellt man die gerichtliche Verwertbarkeit der NOCH VORHANDENEN Datenträger in Frage!!!
Ich kann es nicht fassen: Der Prozess ist gefährdet!!!
Weil die Datenträger nicht ausreichend vor Manipulation geschützt waren!
Ähm… was heißt das? Hat man die Täter etwa in die Datenträger hinein manipuliert?
So tritt der Rechtsstaat nach, wenn Opferkinder am Boden liegen!

Mit dem Knüppel haut der Gesetzgeber anschließend mit der bestehende Verjährungsfrist drauf: Die Tochter des langjährigen Freundes des Hauptangeklagten Andreas V. hat sich zu Wort gemeldet. Seit 1990 – als damals Elfjährige – sei sie mehrfach von ihm sexuell missbraucht worden. Die Taten sind mittlerweile verjährt und somit NICHT mehr relevant – Ende!

Zahlreiche weitere verjährte Taten werden in den nächsten Jahrzehnten bekannt werden und nicht mehr verhandelt werden können! Dabei denke ich auch mit großem Schrecken an all die Männer und Frauen, die auf den sichergestellten, teils verschwundenen Datenträgern zu sehen sind!
Alle diese Straftaten beeinflussen Lebensabschnitte oder prägen den ganzen Lebensweg der Opfer. Für einige Opfer entfalten sie über Jahrzehnte sogar vernichtende Wirkung! Und die Täter bleiben ungestraft!?

Helft mir bitte das zu ändern! JEDE einzelne Tat muss strafrechtlich verfolgt werden können, bis an das Lebensende der Täter!
Macht die Wahrheit lebenslänglich zur Pflicht!
Nie wieder Lüg(d)e!
#KeineTatOhneKonsequenz

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Euer Markus