Der Kampf mit den Paragraphenreitern

Wenn der Kampf mit dem Paragraphenreiter nicht wäre…
Meine Welt ist wohl zu einfach für diese Zeit. Ich dachte, ich mache etwas allgemeinnütziges und renne überall offene Türen ein. Dem ist leider nicht so und das zwingt, mal wieder, zum Umdenken meinerseits. Geplant war ja, auf den Hauptplätzen unserer Städte zu stehen, keinen zu nerven und dennoch optisch markant, durch meinen Bus, Menschen auf die ist-Situation des sexuellen Kindesmissbrauchs aufmerksam zu machen. Zu informieren und aufzuklären.

Bis jetzt ist jedoch keine Gemeinde, außer Bottrop, bereit, mir einen Platz mit Publikumsverkehr zu nennen und die Erlaubnis zu erteilen. Manche Gemeinden möchten dann noch gern einen Obolus in Höhe von bis zu 30€ pro Tag zuzüglich Parkgebühren erheben. Wenn ich das für jeden Termin den ich mir eingetragen habe mache, ist meine Rente am 2. des Monats futsch. Die Stadt Bonn macht sogar Geld, indem sie eine Marketing GmbH unterhält. Ich dachte, die Gemeinde ist auch für den Bürger da.

Rückschläge gehören dazu, ich hatte jedoch die Hoffnung, vielleicht eher Naivität, für diese Aufklärungskampagne die Unterstützung der Ämter zu bekommen. Das erschien mir logisch. Diese Aufgabe unterliegt ja normalerweise jeder Gemeinde.

Für meine Tour bedeutet das mehr Flexibilität aufzubringen und mich an verschieden Punkten in den Städten aufzuhalten und aktiv zu werben. Das macht die gesamte Tour zwar aufwändiger, aber ich habe ja eh grad nichts zu tun, außer meinen täglichen Kampf mit der Erinnerung und gegen die Depression. Ich muss zugeben, dass ich Facebook nicht die Zeit gebe, die es benötigt, um eine größere Verbreitung zu bekommen. Meine Kraft lässt es auch einfach nicht zu. Daher meine Bitte an alle, die auf diesem Gebiet Erfahrung haben und helfen, unsere Tour41 noch weiter anzukurbeln.

Vielen Dank
Markus

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