Über uns

1.000.000 Unterschriften
zur Abschaffung der Verjährungsfrist bei sexuellem Missbrauch an Kindern!


Die Zahl „41“ steht für durchschnittlich
41 angezeigte Fälle von Kindesmissbrauch pro Tag in Deutschland!
Die Dunkelziffer liegt bis zu 20 mal höher!

Neue angezeigte Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch seit dem 01.01.2017: Unterschriften seit dem 01.01.2017:

1.000.000 Unterschriften zur Abschaffung der Verjährungsfrist bei sexuellem Kindesmissbrauch zu sammeln ist eines unserer Ziele. Dies ist nur dank freiwillig aktiver Unterschriftensammler zu erreichen. Bitte unterstützen Sie uns dabei:

Sie haben die Möglichkeit zur aktiven Mithilfe. Helfen ist ganz einfach.
Laden Sie die Unterschriftenliste => hier herunter, sammeln im Freundeskreis, innerhalb der Familie, bei Bekannten, Nachbarn oder Kollegen und senden diese gemäß aufgedruckter Adresse an uns zurück.
Tipps und Hinweise zum Sammeln finden Sie => hier.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

(Achtung: Falls das „Druckerfenster“ nicht automatisch öffnet, so hat Ihr Browser die Unterschriftenliste in den Standard Download-Ordner geladen!)

Gerne versenden wir alle unsere Unterlagen auch per Post (Unterschriftenlisten, Flyer für Interessierte und Betroffene, Mitgliedsanträge, Spendenformulare).
Dazu senden Sie uns bitte eine E-Mail mit Angabe der Adresse und des gewünschten Materials oder sprechen Ihren Wunsch auf Mailbox.
E-Mail:  stefanie@tour41.net
Telefon: 02268/90 83 925

Hier haben Sie die Möglichkeit, unsere Onlinepetition zu unterzeichnen => change.org/kindesmissbrauch.

Herzlichen Dank!

 

Initiator unseres gemeinnützigen Vereins ist Markus Diegmann, der sich als selbst Betroffener sexuellen Missbrauchs in der Kindheit mit seinem Infomobil auf den Weg gemacht hat, um die Gesellschaft mit diesem Thema zu konfrontieren und zu sensibilisieren. Er möchte 1.000.000 Unterschriften zur Abschaffung der Verjährungsfrist bei sexuellem Kindesmissbrauch sammeln, die dann geschlossen als Petition an die Bundesregierung übergeben werden. Er selbst ist zweimal an dieser Frist gescheitert.

Markus reist durch ganz Deutschland. Ist jedes Wochenede in einer anderen Stadt. Damit er in den Städten informieren darf, muss eine gebührenpflichtige Sondernutzungserlaubnis beantragt werden. Das ist mühsam und teuer. Handeln im gesamtgesellschaftlichen Interesse wird hier gleichgestellt mit Werbeaktionen und Verkaufsständen.

Das Verjähren von sexuellem Missbrauch an Kindern führt dazu, dass Täter am Ende ihr unheilvolles Werk immer weiter betreiben können.

Um unsere Kinder zukünftig besser schützen zu können, stellen wir uns folgenden Herausforderungen:

Unsere Ziele

Aktuell:

Aufklärung und Information der Öffentlichkeit zur Enttabuisierung der Themen sexueller Kindesmissbrauch und sexualisierte Gewalt

Herbeiführung von Gesetzesänderungen
(insbes. Abschaffung der Verjährungsfrist bei sexuellem Missbrauch von Kindern)

Mitwirkung an der Durchführung von Fortbildungen und Präventionskonzepten 
zum Thema sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche
(z. B. für Schulen, Studenten, Eltern, pädagogische Fachkräfte u. a.)

Mehr zum Thema Prävention finden Sie => hier

Langfristig:

Aufbau von Akuthilfemaßnahmen für erwachsene Opfer sexueller Gewalt und Missbrauch in der Kindheit sowie Unterstützung hilfsbedürftiger Personen

Schaffung von Beratungs- und Selbsthilfestrukturen für Betroffene und Angehörige

Denn:

Wer als Kind oder Jugendlicher Opfer von sexuellem Missbrauch wird, ist voller Angst, Scham- und Schuldgefühle. Häufig kommen die Täter aus dem direkten sozialen Umfeld und die Kinder und Jugendlichen sind ihnen schutzlos ausgeliefert. Sie können das Geschehen nicht einordnen und sehen oft keine andere Möglichkeit, als das Unvorstellbare schweigend zu ertragen.

Sexueller Missbrauch in der Kindheit kann für die Opfer unterschiedliche Folgen haben. Das Trauma und die daraus resultierenden Traumafolgestörungen sind vielfältig und so entwickelt jeder Betroffene seine eigene Überlebensstrategie. Eine tickende Zeitbombe im Inneren, die unentdeckt und unbehandelt, im Erwachsenenalter als chronisch komplexes Trauma ihre zerstörerische Wirkung entfalten kann und ein normales Leben schwer bis unmöglich macht. Kommt es nach langer Zeit zur Anzeige, ist der Beweis in den meisten Fällen schwer zu führen.

Die Verjährungsfrist ist hier ein unnötiges und nicht hinnehmbares Hindernis. Ist die Tat verjährt, haben die Betroffenen keine Handhabe; sie fühlen sich nicht ernst genommen. Niemand hört hin, die Ermittlungsbehörden wie Polizei und Staatsanwaltschaft sind handlungsunfähig, weil die rechtliche Grundlage fehlt. Die Täter können unbehelligt weitermachen!

Gebt den Opfern eine Stimme –
Verjährungsfrist abschaffen!
Kindesmissbrauch ist Mord an der Seele
und sollte niemals verjähren!

Jeder von uns kennt Kinder und heute Erwachsene, die von sexuellem Missbrauch und Gewalt betroffen sind – meistens bleiben sie für uns unsichtbar!

„Auch DU kannst etwas tun – es geht uns ALLE an!“

 

Das Team des Tour41 e.V. arbeitet ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis. Sie können uns und unsere Ziele unterstützen durch:

– Das Sammeln von Unterschriften
– Ihre Spende
– Ihre Mitgliedschaft zum Jahresbeitrag von 12 €

Formulare zu Mitgliedschaft, Spenden, die Unterschriftenliste, Info-Flyer sowie unsere Satzung finden Sie => hier