Unser Angebot: Information/Prävention

Information – Intervention – Prävention
Markus Diegmann stellt sich als Gast Ihrer Veranstaltung zur Verfügung
gastdozent@tour41.net

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Kurzbiographie Markus Diegmann

Ein exklusives Angebot des Tour41 e.V., das sich an Dozenten und
Verantwortliche, pädagogische und medizinische Fachkräfte, Lehrer,
Studierende, Eltern sowie alle Interessierten richtet, die sich mit
dem Thema Aufklärung, Information und Prävention im Themenfeld
des sexuellen Kindesmissbrauchs befassen.

Seit im Jahr 2010 das Amt des „Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen
Kindesmissbrauchs“ (organisatorisch angegliedert an das Bundesministerium für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend, kurz BMFSFJ) geschaffen wurde, hat sich in punkto
Aufklärung, Information und Prävention stellenweise schon etwas bewegt. Dennoch gibt es
noch Vieles mehr zu tun und zu bewegen!

Zwei der zentralen Aufgaben des Amtes sind u. a.:
• Beobachtung der Einführung und Weiterentwicklung von Schutzkonzepten in
Einrichtungen und Institutionen
• Weiterentwicklung und bundesweite Verbreitung der Initiative „Kein Raum für Missbrauch“

Mit Hilfe von zahlreichen zur Verfügung gestellten Materialen und Handlungsempfehlungen
sind Schulen, Einrichtungen und Institutionen angehalten, in Sachen Prävention tätig zu
werden, Konzepte zu entwickeln und zum festen Bestandteil der täglichen Arbeit werden
zu lassen.

Basiswissen über sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen ist für alle schulischen und
institutionell Beschäftigten sowie zahlreiche Berufsgruppen die Handlungsgrundlage.
Fortbildungen z. B. tragen zur Sensibilisierung bei und sind der richtige Ort, um
Verunsicherungen und Fragen anzusprechen und faktisch aufzuklären.

Empfehlung zu Themen, die eine Fortbildung enthalten sollte:

✓ Definition: Was ist überhaupt sexualisierte Gewalt?
✓ Rechtliche Grundlagen und Schutzaltersgrenzen
✓ Warum können Betroffene sexuellen Kindesmissbrauchs häufig nicht oder erst nach langer Zeit über das
Erlebte sprechen?
✓ Welche Folgen hat sexualisierte Gewalt für die Betroffenen?
✓ Warum bekommen Menschen im Umfeld oft nichts von der Tat mit?
✓ Was tun bei Verdacht?
✓ Muss ich Strafanzeige erstatten?
✓ Was liegt in meiner Verantwortung? Wo kann ich die Verantwortung abgeben?
✓ Definition und Begrifflichkeiten zu sexualisierten Übergriffen durch Kinder und Jugendliche und
pädagogischer Umgang (je nach Berufsgruppe)

Zu folgenden Fragen ist zu beachten, dass man hier nur Statistiken zu Rate ziehen kann, d. h. hier kann nur vom „Hellfeld“ ausgegangen werden (das entspricht den angezeigten Fällen). Die tatsächlichen Ergebnisse bezogen auf das „Dunkelfeld“ (sehr viel höhere Zahl an nicht angezeigten Fällen) können unter Umständen ganz anders ausfallen.

✓ Wie viele Mädchen und Jungen sind betroffen? Wer sind die Opfer? Welche Risikofaktoren gibt es?
✓ Wer sind die Täter? Welche Motive liegen der Tat zugrunde?
✓ Welche sozialen Hintergründe weisen Täter und Opfer auf? Gibt es überhaupt einen Zusammenhang mit
der sozialen Stellung?
✓ Welche Strategien wenden Täter an, um ein Kind in eine Missbrauchsbeziehung zu verwickeln?

Unser Angebot

Markus Diegmann stellt sich als selbst Betroffener sexuellen Missbrauchs in der Kindheit zur
Verfügung, Ihre Veranstaltung (Fortbildung, Präventionsveranstaltung, Vorlesung,
Infoveranstaltung, Elternabend, u. v. m.) durch Schilderung seiner eigenen Erfahrungen zu
bereichern. Er kann zu einigen Punkten Stellung beziehen, über Trauma und
Traumafolgestörungen aufklären und Fragen aus Sicht eines Betroffenen beantworten.
Zielgruppen können sein:

➢ Universitäten und Fachhochschulen (z. B. für die Studiengänge Psychologie, Lehramt, Medizin,
Soziale Arbeit, Jura)
➢ Berufsschulen Fachrichtung Soziales und Gesundheit
➢ Öffentliche Einrichtungen der Kinder, -Jugend und Behindertenhilfe
➢ Schulen und Kindergärten
➢ Berufsgruppen, die mit dem Thema oft in Berührung kommen; z. B. Polizisten, Richter, Anwälte,
Mitarbeiter der Jugendämter, alle pädagogisch und medizinisch Beschäftigten, Beschäftigte in
Haftanstalten u. v. m.

Das stellen wir uns als Entlohnung vor

Zum einen ist es uns wichtig, das Thema aus Sicht eines Betroffenen näherzubringen.
Dieser wertvolle Beitrag fördert das Verständnis des theoretischen Teils einer Veranstaltung
und sensibilisiert die Teilnehmer intensiver, als wenn ausschließlich trockene Fakten
vermittelt werden.

Darüber hinaus sind wir natürlich daran interessiert, so viele Unterschriften wie möglich
für eines unserer kurzfristigen Ziele, die Sammlung von 1.000.000 Unterschriften zur
Abschaffung der Verjährungsfrist bei sexuellem Kindesmissbrauch, zu erhalten. Dazu
würden wir gerne eine Unterschriftenliste auslegen oder herumgehen lassen.

Ansonsten bitten wir um eine Aufwandsentschädigung in Höhe der entstandenen
Fahrtkosten und eine Spende an unseren Verein.

Nähere Informationen und Terminanfragen: gastdozent@tour41.net