Unsere Ziele

Wer als Kind oder Jugendlicher Opfer von sexuellem Missbrauch wird, ist voller Angst, Scham- und Schuldgefühle. Häufig kommen die Täter aus dem direkten sozialen Umfeld und die Kinder und Jugendlichen sind ihnen schutzlos ausgeliefert. Sie können das Geschehen nicht einordnen und sehen oft keine andere Möglichkeit, als das Unvorstellbare schweigend zu ertragen. Sexueller Missbrauch in der Kindheit kann für die Opfer unterschiedliche Folgen haben. Das Trauma und die daraus resultierenden Traumafolgestörungen sind vielfältig und so entwickelt jeder Betroffene seine eigene Überlebensstrategie. Eine tickende Zeitbombe im Inneren, die, unentdeckt und unbehandelt, im Erwachsenenalter als chronisch komplexes Trauma ihre zerstörerische Wirkung entfaltet und ein normales Leben schwer bis unmöglich macht. Kommt es nach langer Zeit zur Anzeige, ist der Beweis in den meisten Fällen schwer zu führen.

Die Verjährungsfrist ist hier ein unnötiges und nicht hinnehmbares Hindernis. Ist die Tat verjährt, haben die Betroffenen keine Handhabe; sie fühlen sich nicht ernst genommen. Niemand hört hin, die Ermittlungsbehörden wie Polizei und Staatsanwaltschaft sind handlungsunfähig, weil die rechtliche Grundlage fehlt. Die Täter können unbehelligt weitermachen!

Gebt den Opfern eine Stimme –
Verjährungsfrist abschaffen!
Kindesmissbrauch ist Mord an der Seele
und sollte niemals verjähren!

Initiator des gemeinnützigen Vereins ist Markus Diegmann, der sich, als selbst Betroffener sexuellen Missbrauchs in der Kindheit, mit seinem Wohnmobil auf den Weg gemacht hat, um die Gesellschaft mit diesem Thema zu konfrontieren und zu sensibilisieren. Er möchte 1.000.000 Unterschriften zur Abschaffung der Verjährungsfrist bei sexuellem Kindesmissbrauch sammeln, die dann geschlossen als Petition an die Bundesregierung übergeben werden. Er selbst ist zweimal an dieser Frist gescheitert. Das Verjähren von sexuellem Missbrauch an Kindern führt dazu, dass Täter am Ende ihr unheilvolles Werk immer weiter betreiben können. Um unsere Kinder zukünftig besser schützen zu können, stellen wir uns folgenden Herausforderungen:

Unsere aktuellen Anliegen:

Aufklärung und Information der Öffentlichkeit zur Enttabuisierung der Themen sexueller
Kindesmissbrauch und sexualisierte Gewalt
Herbeiführung von Gesetzesänderungen
(insbesondere Abschaffung der Verjährungsfrist bei sexuellem Kindesmissbrauch)
Mitwirkung an der Durchführung von Präventionskonzepten für Erwachsene zum Thema
Kindesmissbrauch (z. B. für Eltern und pädagogische Fachkräfte)

Unsere langfristigen Projekte:

Aufbau von Akuthilfemaßnahmen für erwachsene Opfer sexueller Gewalt und Missbrauch in der Kindheit sowie Unterstützung hilfsbedürftiger Personen
Schaffung von Beratungsstrukturen für Betroffene und Angehörige

Um diese Ziele zu erreichen, müssen wir zusammenstehen! Jeder von uns kennt Kinder und heute Erwachsene, die von sexuellem Missbrauch und Gewalt betroffen sind!
„Auch du kannst etwas tun – es geht uns alle an!“

Formulare zu Mitgliedschaft und Spenden sowie Informationsmaterial finden Sie hier