Gemeinsam brechen wir das Schweigen …

Nach dem Festival „Rock das Ding“ in Balge habe ich über das Internet gesehen das Sabrina Tophofen auf dem Weg nach Berlin ist und Luftballone aufhängt als Zeichen gegen weltweiten Kindesmissbrauch. Tolle Aktion, ich habe mich Richtung Gifhorn begeben und habe nach 8 km Jagd nach den am Straßenrand hängenden Luftballonen Sabrina und Andre gefunden. Bis dahin hatten die beiden schon 300 km zu Fuß zurückgelegt. Wahnsinn. Zum Dank der Aktion habe ich die vier, 2 im Begleitfahrzeug, zum Grillen eingeladen und einen Pressetermin mit der Aller Zeitung gemacht. Kurzer Hand haben wir den Rest der Tour zusammen bestritten. In Wolfsburg haben wir gar eine Erlaubnis für die Innenstadt bekommen, ebenso in Magdeburg inklusive Pressetermin bei der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung.

Wolfsburg, die Autostadt und die Stadt, wo Betrüger 3.200 € Rente kassieren. Wann klicken im Vorstand des VW Konzerns die Handschellen? Schlimm ist, dass von über 150 Unterschriften, nur eine Handvoll „NICHT“ betroffen war.

Beschämend finde ich das Verhalten der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs. Die Pressesprecherin hatte sage und schreibe 20 Minuten Zeit, um Sabrina zu empfangen. Das, wenn man zu Fuß durch Berlin läuft, nicht genau sagen kann, ob man um 14 oder 15 Uhr ankommt, ist wohl jedem klar. Dazu kommt, dass die gute Dame nicht mal ein Wort über die „Enola Gale“ verlor, im Gegenteil. Sie machte mich erst einmal rund, weil ich im absoluten Halteverbot am Brandenburger Tor, vor der Polizei sagte, dass ich gleich eine Erlaubnis von der Kommission bekomme. Hat geholfen die Ausrede. Das ist für mich das Einzige was zählt. Im Vorfeld hat die Kommission es abgelehnt, sich um eine Erlaubnis zu kümmern. Echt schade … somit kam Sabrina an und niemand von der Kommission war da… traurig traurig traurig Herzlichen Dank Frau B…

Vielen Dank an alle, die uns auf diesem Wege ein Stück begleitet haben. Danke für die vielen netten Gespräche und Hilfen. Vielen Dank Sabrina, Chantelle, Herbert und Andre, danke für euren Weg von Krefeld nach Berlin. Zusammen sind wir stark, wir sind so viele …

Nächster Stop: Aschaffenburg zum Fest „Kommz“